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Regelungen für die Jugendarbeit

Stand: 27.06.22

Neu: Schnelltests an der Teststationen werden kostenpflichtig (wohl 3€ ab 30.06.). (ergänzt 27.06.)

Corona-REgeln bis 23.09.22 (Aktualisiert 30.03.)

Schaubild Corona Jugendarbeit ab 03.04.22

Landesverordnung bis 23.09. (aktualisiert 27.06. - keine Änderungen für Jugendarbeit)

Bis 23.09. gelten die Bundesregelungen: nur noch Basisschutzmaßnahmen, für die Jugendarbeit als einziges relevant: im Fernverkehr/ÖPNV Maskenpflicht, aber nicht mehr in Bahnhöfen.

Empfohlen wird:

  • Maske in Innenräumen, in denen Gedränge oder vermehrtes Personenaufkommen herrscht
  • Hygienemaßnahmen wie Möglichkeiten zur Händedesinfektion, Reinigung von Oberflächen und Sanitäranlagen sowie regelmäßiges Lüften und Aushang QR-Code (s.u.).

Mögliche Verschärfungen bei "Hotspot":

Die Landesregierung würde nur bei einer Überlastung der Krankenhäuser, die aktuell sehr unwahrscheinlich erscheint, eine landeseinheitliche Hotspot-Regelung schaffen, Regelungen für einzelne Kreise hat sie ausgeschlossen. Die Festlegung von Hotspots geht nur auf Beschluss des Landtags bei einer konkreten Gefahr einer sich dynamisch ausbreitenden Infektionslage aufgrund einer gefährlicheren Virusvariante oder aufgrund einer drohenden Überlastung der Krankenhauskapazitäten wegen besonders vieler Neuinfektionen oder eines besonders starken Anstiegs der Neuinfektionen. Mögliche Regelungen:

  • 2G/3G
  • Maskenpflicht
  • Abstandsgebote
  • Pflicht zu Hygienekonzepten.

Bundesländerübergreifende Veranstaltungen:

Es gilt immer die Landesverordnung aus dem Bundesland, in dem man sich aufhält. Es sollte also geprüft werden, ob es am Zielort Hotspotregelungen gibt, aktuell ist dies nirgendwo der Fall. Meistens gibt es auf den jeweiligen Internetseiten der Landesjugendringe aktuelle Informationen. Direktlink zu den Landesverordnungen unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198. (aktualisiert 27.06.)

Schutzmaßnahmen in der Jugendarbeit

Hygienekonzepte sind nicht mehr vorgeschrieben. Der Landesjugendring empfiehlt, weiterhin Hygienemaßnahmen bei der Planung von Angeboten zu berücksichtigen. Mögliche freiwillige Maßnahmen können sich an die Regelungen anlehnen, die bis April 2022 galten, abhängig vom jeweiligen Angebot – eintägige Maßnahmen mit wenigen Teilnehmer*innen draußen erfordern sicher weniger Überlegungen als Übernachtungsangebote mit großen Gruppen im Ausland:

  • Lüftung in Innenräumen, möglichst mittels Zufuhr von Frischluft, insbesondere bei Singen, Sport, Duschen, Sammelumkleiden etc.
  • Abstandhalten/Regelungen von "Besucher*innenströmen"/großzügige Raumplanung
  • Testungen vor/während der Maßnahme
  • Reinigung häufig berührter Oberflächen/Sanitäranlagen
  • Regelungen für "Tätigkeiten mit einem erhöhten Ausstoß von Tröpfchen und Aerosolen", z.B. Singen, Jubeln, Blasmusik oder Tanz/Disco
  • Aushänge: Hygieneregeln und -empfehlungen (Husten-/Niesetikette, Hände waschen/desinfizieren etc.), Corona-Warn-App-Code (s.u.)
  • ggf. 3G-Regelungen. 2G für Kinder und Jugendliche hält der LJR nicht für sinnvoll.
  • Masken in Innenräumen: FFP2-Masken bleiben der beste Schutz gegen eine Infektion, sind in der Jugendarbeit aber häufig nicht praktikabel. Ggf. auf freiwillige Möglichkeit Maske zu tragen hinweisen und dafür sorgen, dass niemand deswegen ausgegrenzt wird.
  • mit Übernachtung auch berücksichtigen:
    • die Bedingungen der Unterkunft
    • die geplanten Aktivitäten
    • Umgang mit während des mehrtägigen Angebots positiv getesteten Teilnehmer*innen (Quarantäne/Isolation, Heimfahrt).

Weitere bedenkenswerte Punkte:

  • Möglichkeiten zur Reduzierung von Außenkontakten oder Gruppengrößen
  • Information der Sorgeberechtigten vor der Maßnahme zu Regelungen und Risiken.

An allen Eingängen kann, wie in der Landesverordnung empfohlen, durch deutlich sichtbare Aushänge in verständlicher Form hingewiesen werden:

  1. auf die Hygienestandards, die im Winter in der Landesverordnung empfohlen wurden
    • Teilnehmer*innen halten die allgemeinen Regeln zur Husten- und Niesetikette ein;
    • in geschlossenen Räumen bestehen Möglichkeiten zum Waschen oder Desinfizieren der Hände;
    • Oberflächen, die häufig berührt werden, sowie Sanitäranlagen werden regelmäßig gereinigt;
    • Innenräume werden regelmäßig gelüftet.
  2. darauf, dass Zuwiderhandlungen zum Verweis aus der Einrichtung oder Veranstaltung führen können
  3.  auf Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. 

Der DBJR hat Hinweise und Best Practice für die Jugendarbeit zusammengestellt.

Isolation (aktualisiert 04.05.)

Was tun bei positivem Test?

Bei positivem Schnelltest (zuhause oder bei Teststation): Es muss ein PCR-Test zur Bestätigung der Infektion gemacht werden, z.B. bei der Teststation.  Dazu dürfen positiv Getestete "ihre Häuslichkeit einmalig verlassen. Dies darf nur unter Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung ohne Nutzung des ÖPNV und auf dem direkten Hin- und Rückweg erfolgen." Bei Infektion erfolgt Isolation, das bedeutet ein Raum alleine für die Person, genauso auch Dusche etc. Bei Maßnahmen der Jugendarbeit bei Minderjährigen natürlich die Eltern informieren. (aktualisiert 04.05.)

Wer muss in Isolation?

Nur Infizierte. Kontaktpersonen, zum Beispiel aus Haushalt und Schule, wird dringend empfohlen, selbstständig Kontakte zu reduzieren und sich täglich per Antigen-Schnelltest zu überprüfen. (aktualisiert 04.05.)

Wie lange?

Isolation endet für alle automatisch nach 5 Tagen - eine Freitestung wird lediglich empfohlen. Der erste Tag ist der Tag des ersten positiven Tests. (aktualisiert 04.05.)

Absonderungserlass des Landes gültig zunächst bis 30.06. (wird von Kreisen und Städten in Allgemeinverfügungen umgesetzt) (ergänzt 04.05.)

FAQ Quarantäne/Isolation (u.a. Verhaltensregeln)
Info des Landes zur Quarantäneregelung in derJugendhilfe

Testungen

Antigen-Schnelltests an der Teststation sollen ab 30.06. kostenpflichtig (3€) sein. (aktualisiert 27.06.)

Kostenlose Schnelltests sollen weiterhin für vulnerable Personen mit Nachweis (per Ausweis oder Pass, mit Bescheinigungen, Vordrucken oder Attesten) möglich sein (ergänzt 27.06.):

  • Haushaltsangehörige von Infizierten
  • Menschen, die sich nicht impfen lassen können
  • Kinder im Alter von bis zu fünf Jahren
  • Frauen zu Beginn der Schwangerschaft
  • Besucher*innen von Kliniken und Pflegeheimen
  • Bewohner von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

Beobachteter Selbsttest

Zu bedenken ist, dass bei minderjährigen Teilnehmenden die schriftliche Einwilligung der Eltern zur Durchführung eines Coronatests erforderlich ist. Eine frei nutzbare Vorlage dafür steht hier vom DBJR zur Verfügung. ) Schnelltests funktionieren unterschiedlich gut. Die Web-App https://schnelltesttest.de/ kann bei Barcode-Scan für viele Tests die Zuverlässigkeit angeben. Sie basiert auf der Liste des Paul-Ehrlich-Instituts. Die letzten zwei Spalten geben die  Sensitivität - je höher, desto besser - und die Erkennung von Omikron an. Der "Cq-", auch "Ct-"Wert genannt, gibt an, wie ansteckend jemand ist - Cq > 30 heißt, dass man nicht mehr in Isolation muss, >25 ist man bereits weniger ansteckend. Mit Strg+F lässt sich ein Test in der Liste suchen.  (aktualisiert 27.06.).

Geimpft/Genesen (aktualisiert 02.03.)

3G-Regelungen können freiwillig genutzt werden.

Wer gilt als vollständig geimpft und wie sieht der Nachweis aus? 

Personen, die über einen vollständigen Impfschutz (2x, auch mit Johnson&Johnson) verfügen (seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung sind mindestens 14 Tage vergangen) zeigen vor:

  • digital in der CovPass- oder Corona-Warn-App - zu prüfen mit der CovPassCheck-App
  • "gelbes Heft" mit  Aufkleber für die Art der Impfung:
    • BioNTech/Pfizer: Comirnaty,
    • Moderna COVID-19 Vaccine Moderna,
    • AstraZeneca: Vaxzervria (ältere Einträge manchmal auch Cov19VacAstraZ)
    • Johnson und Johnson: COVID-19 Vaccine Janssen oder nur Janssen.
  • Impfbescheinigung (Ausdruck)

Wer gilt als genesen und wie sieht der Nachweis aus?

Personen, bei denen mittels eines PCR-Tests eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen wurde, die mindestens 28 Tage sowie maximal 3 Monate (aktualisiert 27.01.) zurückliegt:

  • positiver PCR-Tests mit Datum und Vorlage eines negativen Tests nach Entisolierung.

Personen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind und eine Impfstoffdosis erhalten haben:

  • Nachweis s.o., PCR-Test und 1 Impfung

FAQ Impfnachweis (ergänzt 4.1.)

Wer kann sich impfen lassen?

Im "Impfguide" kann man sich anzeigen lassen, wie die Impfempfehlung für bestimmte Gruppen ist. (ergänzt 27.06.)

Jede*r (ohne gesundheitliche Gegengründe) ab 12 Jahren (aktuelle Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) kann sich impfen lassen - Infos zum Impfen in SH. Booster: Aus Sorge vor der Omikron-Variante rät die Ständige Impfkommission zum Boostern bereits nach drei Monaten für alle ab 12 Jahren. Die vierte Impfung ist nach weiteren drei Monaten möglich, wird aber erst ab 70 Jahren und bei vulnerablen Menschen empfohlen. (ergänzt 04.05.)

5- bis 11jährige: Es wird seit Mai nur noch eine Corona-Impfdosis, dafür aber für alle Kinder zwischen 5 und 11 Jahren empfohlen (aktualisiert 27.06.)

QR-Code bereitstellen

Damit Teilnehmende möglichst frühzeitig und zuverlässig über mögliche Gefahren einer Ansteckung durch andere informiert werden können, kann ein QR-Code für die Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts für alle Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden. Codes können mittels der App (Anleitung) oder online (Anleitung auf der Corona-Warn-App-Seite) erstellt werden. Luca-Codes können von der Corona-Warn-App auch gescannt werden. Die Nutzung ist freiwillig,

Förderprogramme und INfos zu Corona-bedingten Kosten

Richtlinie "Aufholen nach Corona" des Landes, bis 40€/Tag/TN plus 305€ für Betreuer*innen. Das Land hat die Mittel aufgestockt, so dass noch Anträge möglich sind. (aktualisiert 27.06.) Antragstellung (Antragsformular und Maßnahmeblatt) per Post an: 

  • Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein
  • Referat Jugendpolitik, Jugendarbeit und -förderung, Kinder- und Jugendschutz
  •  Adolf-Westphal-Str. 4
  • 24143 Kiel

Die DKJS hat das Programm "Aufleben"  veröffentlicht, u.a. 150€/Tag/TN Förderung bei Übernachtungsmaßnahmen ("Kompakt Camp"). Zurzeit sind die Mittel ausgeschöpft.

Fördermöglichkeiten bei der Deutschen Stiftung für Engagement 

Informationen der Bernhard Assekuranz zu Versicherungsbedingungen mit Bezug zu Corona

HYGIENEPFLICHTEN FÜR ANGEBOTE DER JUGENDARBEIT

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ein Merkblatt für Bildungseinrichtungen herausgegeben und darüber hinaus Materialien wie Infografiken, Hinweise zum richtigen Händewaschen und Niesen usw. im Angebot:

https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Bildungseinrichtungen-Coronavirus.pdf

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html#c11974

Covid-19 gehörte zeitweise zu den Erkrankungen, die nach dem Infektionsschutzgesetz dem Gesundheitsamt gemeldet werden müssen. Hinweise zum Vorgehen bei Infektionserkrankungen (z.B. bei Ferienfreizeiten) z.B. hier:

https://www.kjr-stormarn.de/assets/KJR-Webseite/Angebote/Fuer-die-Jugendarbeit/Wissensboerse/Infektionsgesetz/Infektionsschutz-in-der-Jugendarbeit.pdf

Corona und Vereinsrecht

Die wichtigsten vereinsrechtlichen Fragestellungen sind hier gesammelt (Stand 14.05.21). Die vereinsrechtlichen Sonderregelungen durch das „Corona-Gesetz“ wurden bis 31.08.22 verlängert, dabei wurden einige Klarstellungen vorgenommen, z.B. dass die Regelungen für virtuelle Mitgliederversammlungen auch für weitere Organe/Gremien gelten und dass Mitgliederversammlungen nicht stattfinden müssen, wenn es "unzumutbar" ist (z.B. aufgrund der Altersstruktur oder wegen der Kosten - trifft auf Jugendverbände eher nicht zu). Aktuell gibt es eine Bundesratsinitiative, die vorsieht, die Möglichkeit virtueller Mitgliederversammlungen dauerhaft gesetzlich zu verankern. §32 BGB soll um einen Absatz ergänzt werden, nach dem der Vorstand auch ohne Ermächtigung in der Satzung eine virtuelle Mitgliederversammlung als Videokonferenz durchführen kann(andere Wege der elektronischen Teilnahme werden ausgeschlossen).  (ergänzt 27.06.)

Mitgliederversammlungen können ganz "normal" oder auch unter 3G-Bedingungen durchgeführt werden. Mitgliederversammlungen unter 2G-Bedingungen werden nicht empfohlen: Derzeit ist rechtlich nicht klar, ob Mitgliederrechte dadurch in einem zu hohen Maße beschnitten werden (weil Ungeimpfte ausgeschlossen werden/sich nicht freitesten können) und Beschlüsse von Mitgliederversammlungen, die unter der 2G (plus)-Regel stattfinden, möglicherweise anfechtbar wären. Bei nicht erfolgter Neuwahl bleiben die Vorstände aktuell bis 31.08.2022 im Amt (Gültigkeit Corona-Gesetz, s.o.). 

Auch nach erfolgter Einladung ist eine Ortsänderung möglich (z.B. auf online), wenn sich sonst nichts geändert hat. Bei weitergehenden Fragen zu Mitgliederversammlungen etc. sprecht die Geschäftsstelle des LJR an, die Unterlagen gesammelt hat und berät (Kurzüberblick virtuelle Mitgliederversammlung). 

JUGENDVERBÄNDE/-RINGE und andere Träger MIT ANGESTELLTEN

Alle Arbeitgeber*innen benötigen ein Hygienekonzept nach der Arbeitsschutzverordnung. Bei Bedarf berät der Landesjugendring seine Mitglieder dazu.  Die Corona-Arbeitsschutzverordnung wurde ab 20.03. angepasst, es gelten auch hier keine 3G-Nachweispflichten, Testpflichten, generelle Maskenpflichten, Homeofficepflichten mehr, weitestgehend müssen Arbeitgeber*innen nun selbst entscheiden, welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind und entsprechend eine Gefährdungsbeurteilung durchführen und ihre Hygienekonzept anpassen. (aktualisiert 21.03.)

Die Anzahl der Kind-krank-Tage ist für die Betreuung von Kindern auf 30 Tage pro Kind und Elternteil gestiegen (Alleinerziehende 60 Tage).

Infos zu Verdienstausfall bei Quarantäne