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Regelungen für die Jugendarbeit

Stand: 25.01.22

Neue Landesverordnung ab 12.01.

Die Landesverordnung läuft am 8. Februar aus. Beim Bund-Länder-Treffen am 24.01. wurde im Wesentlichen die Beibehaltung der bisherigen Maßnahmen vereinbart. Das nächste Treffen soll spätestens am 16. Februar sein, ggf. soll dann auch über Lockerungen beraten werden. Expert*innen gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Corona-Welle in Deutschland Mitte Februar erreicht wird. (aktualisiert 25.01.)

Schaubild Corona Jugendarbeit

Landesverordnung 12.01. - 08.02.

Wichtigste Änderungen zusammengefasst:

  • Maskenpflicht in der Jugendarbeit in Innenräumen (Empfehlung: FFP2); Übernachtungsmaßnahmen bleiben möglich (s.u., ergänzt 13.01.)
  • unverändert U18: 2G mit Schulbescheinigung
  • Absenkung der Teilnehmer*innenobergrenze bei Sitzveranstaltungen auf max. 500 Personen
  • Sport Ü18 und Innengastronomie: 2G+ (Ausnahmen von Testpflicht für Geboosterte/frisch Geimpfte/Genesene, s.u., ergänzt 17.01.)
  • Tanzveranstaltungen verboten.

Fachinformationen des Sozialministeriums

Veranstaltungen (aktualisiert 12.1.)

FAQ des Landes zu Veranstaltungen

In der Jugendarbeit gelten die Regelungen für Veranstaltungen:

  • Veranstaltungen (innen): Maskenpflicht, max. 50 Personen, bei Sitzveranstaltungen max. 500 Personen (aktualisiert 12.01.)
  • Veranstaltungen (draußen): max. 100 Personen; Sitzveranstaltungen max. 500 Personen, ab 100 Personen Maskenpflicht (aktualisiert 12.01.)

Regelungen für alle Veranstaltungen:

  • Hygienekonzept erforderlich (s.u.), dazu gehört:
  • Aushang an allen Eingänge wie bisher, ergänzen: Regelungen zur Maskenpflicht (aktualisiert 12.01.)
  • Abstandsgebot:  Empfehlung, kein Gebot: 1,5 m
  • Kontaktdatenerhebung nicht erforderlich (auch nicht in Beherbergungsbetrieben)
  • Test: In den Bundesbeschlüssen vom 21.12. wird bei allen Treffen mit mehreren Personen außerhalb des eigenen Haushaltes  die vorsorgliche Testung – auch für geimpfte Personen – empfohlen. (Infos zu 2G/3G s.u.)
  • Teilnehmer*innen haben keine Corona-Symptome
  • Corona-Warn-App-Code: In Einrichtungen/bei Veranstaltungen sollte ein Corona-Warn-App-Code ausgehängt werden, Nachweise mit QR-Code müssen mit der CovPassCheck-App geprüft werden, Näheres s.u.

Die genannten Regelungen gelten für alle Veranstaltungen. Im Folgenden die weiteren Regelungen nach Veranstaltungsart im Einzelnen:

Veranstaltungen (innen)

  • Hygienekonzept, 2G/Kinder und Jugendliche 3G (Details s.u.), max. 50 Personen (Ausnahme Sitzveranstaltungen, s.u.) (aktualisiert 4.01.)
  • Maskenpflicht (aktualisiert 12.01.)
  • Die Teilnahme Ungeimpfter bei Veranstaltungen in Innenräumen unter 2G-Bedingungen mit Maske ist in Bereichen mit Publikumsverkehr möglich, wenn die Anwesenheit beruflich erforderlich ist (Ehrenamtspauschale o.ä. führt nicht zu einer Einstufung als "beruflich").
  • Singen nur mit Maske,  drinnen gemeinsames Spielen von Blasinstrumenten verboten (aktualisiert 12.01.)

Veranstaltungen (draußen)

  • Hygienekonzept,  max. 100 Personen (Sitzveranstaltungen 500 Personen, s.u.)
  • Dach + 1 Wand gilt als Außenbereich, Zelte sonst wie Innenbereich (wg. der Luftzirkulation)
  • Singen ohne Maske/Blasinstrumente erlaubt (ergänzt 12.01.)
  • Tanzveranstaltungen (Details s.u.) verboten (ergänzt 12.01.)

Sitzveranstaltungen (innen und außen) (ergänzt 4.1.)

  • Hygienekonzept, 2G/Kinder und Jugendliche 3G (Details s.u.), max. 500 Personen
  • Maskenpflicht innen, draußen ab 100 Personen (aktualisiert 12.01.)
  • "Veranstaltungen, bei denen sie sich überwiegend passiv verhalten und feste Sitzplätze haben, die sie höchstens kurzzeitig verlassen, wie Konzerte, Vorträge, Lesungen, Theater- und Kinovorstellungen."
  • "weitgehend ohne Interaktion der passiv Teilnehmenden"

Veranstaltungen mit Übernachtung

Auf Nachfrage teilte das Sozialministerium mit:

"Von Übernachtungen in Mehrbettzimmern wird grundsätzlich abgeraten, sie sind jedoch nach der derzeitigen Rechtslage „maskenfrei“ möglich, da die Zimmer nicht als „Bereiche mit Publikumsverkehr“ im Sinne von § 17 Abs. 1 Nr. 4 BekämpfVO einzustufen sind." Ob dies für die Osterferien gelten wird, ist noch nicht absehbar. (ergänzt 13.01.)

2G+ bei Übernachtung im Beherbergungsbetrieb: bei Ankunft Testnachweis von Ü18jährigen, Ausnahmen (Geboosterte, frisch Geimpfte etc. s.u). Bei U18 gilt auch hier 3G bzw. die sonst üblichen Regelungen, s.u. (aktualisiert 17.01.)

Essen und Trinken bei jeder Innengastronomie nur am festen Platz. (Betrifft Jugendherbergen etc., nicht Selbstverpflegung)

Tanzveranstaltungen

sind verboten, wenn der "Schwerpunkt beim Tanzen" liegt, z.B. Bälle: "Nicht davon erfasst sind Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Tanzdarbietung nur zusehen [...] Ebenfalls nicht erfasst von diesem Verbot sind Veranstaltungen, bei denen das Tanzen nur begleitend stattfindet." (aktualisiert 12.01.)

Bundesländerübergreifende Veranstaltungen

Es gilt immer die Landesverordnung aus dem Bundesland, in dem man sich aufhält. In der Regel gibt es auf den jeweiligen Internetseiten der Landesjugendringe aktuelle Informationen.

Weitere REgelungen unabhängig von Veranstaltungen

Kontaktbeschränkungen (private Treffen): (ergänzt 4.1.)

  • Geimpfte und Genesene: drinnen und draußen: privat nur noch max. 10 Personen (oder 1 Haushalt >10 Personen). Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. (aktualisiert 4.01.)
  •  Ungeimpfte >14 Jahren: max. 2 Haushalte, aus einem dieser Haushalte dürfen in diesem Fall zudem höchstens zwei Erwachsene sowie deren minderjährige Kinder teilnehmen.

Weiteres:

  • 2G im Einzelhandel (außer täglicher Bedarf), Ausnahmen für Kinder und Jugendliche vor der Einschulung und mit Schulbescheinigung.
  • Arbeitsplätze: 3G (max. 24 Stunden alter Antigen-Test oder max. 48 Stunden alter PCR-Test) sowie Homeoffice-Pflicht (Arbeitsschutzverordnung, nicht Landesverordnung).

Geimpft, getestet, GEnesen - was ist zu beachten

Es dürfen generell nur Personen ohne Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust) an Veranstaltungen teilnehmen.

In Innenräumen gilt für Minderjährige 3G. Kinder vor der Einschulung und minderjährige Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden (Schulbescheinigung), sind von 2G ausgenommen. Bei Minderjährigen ohne Schulbescheinigung reicht ein Test.

Für Erwachsene >18 Jahren gilt

  • grundsätzlich: 2G (Teilnahme nur geimpft oder genesen) - gilt auch für Ehrenamtliche mit Aufwandspauschale
  • berufliche Tätigkeiten: 3G (auch Test möglich) - gilt auch für nebenberufliche Tätigkeiten, Freiwilligendienste, berufliche Aus- und Weiterbildung, Praktikum.
  • 2G+ (Beherbergungsbetriebe, Sport in Innenräumen, Restaurants): Bedeutet eigentlich: vollständig geimpft oder genesen plus Test. Keinen Test bei 2G+ brauchen: (aktualisiert 17.01.)
    • Geboosterte
    • frisch doppelt Geimpfte (2. Impfung <3 Monate alt)
    • frisch Genesene (Erkrankung vor <3 Monaten)
    • Personen, die doppelt geimpft und genesen sind.

(Aufgrund von Nachfragen: Der Hintergrund, warum für Ehrenamtliche Ü18 in der Jugendarbeit kein 3G gilt: Grundsätzlich gilt überall 2G. Für U18 gibt es Ausnahmen, weil Kinder und Jugendliche sich nur eingeschränkt impfen lassen können bzw. eine freie Impfentscheidung treffen können. 3G für Berufstätige als Ausnahme rührt daher, dass für sie die Arbeitsschutzverordnung gilt und 2G sonst ein Berufsverbot für Ungeimpfte bedeuten würde. Ehrenamtliche fallen, auch mit Aufwandsentschädigung, nicht unter die Arbeitsschutzverordnung und daher gilt für sie, wenn sie Ü18 sind, 2G.)

Zugangsbedingungen zu Veranstaltungen/Angeboten der Jugendarbeit (innen) nach Alter:

  • Kinder bis zur Einschulung: kein Nachweis
  • Einschulung-11 Jahre: Schulbescheinigung oder max. 24 Stunden alter Test
  • 12-17 Jahre: Impfung/Genesenennachweis, Schulbescheinigung oder max. 24 Stunden alter Test
  • ab 18 Jahre: Impfung/Genesenennachweis 

Ab 16 Jahren gilt:

  • Person ist bekannt
  • oder Identität muss anhand Personalausweis, Reisepass oder Führerschein geprüft werden

Bei Nachweis mit QR-Code: Prüfung muss mit CoVPass-Check-App des Robert Koch-Instituts überprüft worden ist.

Getestet

Schnelltests an der Teststation sind kostenfrei.

  • 24 Stunden gültig: Antigentest, (einmaliger) Test in der Schule (relevant für volljährige Schüler*innen z.B. bei wöchentlich 1 Tag Berufsschule)
  • 48 Stunden gültig: PCR-Test
  • Durchgängig gültig: Schulbescheinigung (regelmäßig 2 Tests pro Woche) (seit 10.01. 3 Tests, aktualisiert 12.01.).

Beobachteter Selbsttest

Alternativ zu einer Testbescheinigung  ist möglich, bei Minderjährigen (Klarstellung, 12.01.) einen beobachteten Selbsttest durchzuführen. (Rechtsgrundlage: Landesverordnung, § 5 Abs. 2, verweist auf § 2 Nummer 6 SchAusnahmV, darin § 7a: Test, der "vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfindet, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist"). 

Schulbescheinigung

Minderjährige Schüler*innen können anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie zweimal pro Woche getestet werden (seit 10.01. 3 Tests, aktualisiert 12.01.). Schulen stellen die Bescheinigung einmalig aus (gegebenenfalls gibt es eine Begrenzung des Zeitraums z.B. bei Berufsschulen), in der Jugendarbeit müssen sie also auch nur einmalig überprüft werden. Wenn Schulen Bescheinigungen nur für tagesaktuelle Testungen in der Schule ausfüllen, können sie nur für 24 Stunden verwendet werden und müssen in jeder Gruppenstunde etc. erneut überprüft werden.

Geimpft/Genesen

Wer gilt als vollständig geimpft und wie sieht der Nachweis aus? (aktualisiert 13.01.)

Personen, die über einen vollständigen Impfschutz (2x, auch mit Johnson&Johnson, aktualisiert 17.01.) verfügen (seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung sind mindestens 14 Tage vergangen) zeigen vor:

  • digital in der CovPass- oder Corona-Warn-App - zu prüfen mit der CovPassCheck-App
  • "gelbes Heft" mit  Aufkleber für die Art der Impfung: (ergänzt 13.01.)
    • BioNTech/Pfizer: Comirnaty,
    • Moderna COVID-19 Vaccine Moderna,
    • AstraZeneca: Vaxzervria (ältere Einträge manchmal auch Cov19VacAstraZ)
    • Johnson und Johnson: COVID-19 Vaccine Janssen oder nur Janssen.
  • Impfbescheinigung (Ausdruck)

Wer gilt als genesen und wie sieht der Nachweis aus?

Personen, bei denen mittels eines PCR-Tests eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen wurde, die mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt:

  • positiver PCR-Tests mit Datum und Vorlage eines negativen Tests nach Entisolierung.

Personen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind und eine Impfstoffdosis erhalten haben:

  • Nachweis s.o., PCR-Test und 1 Impfung (aktualisiert 4.1.)

Wer gilt als geboostert? (ergänzt 13.01.)

  • 3 x geimpft
  • Genesen und 2 x geimpft

FAQ Impfnachweis (ergänzt 4.1.)

Wer kann sich impfen lassen?

Jede*r (ohne gesundheitliche Gegengründe) ab 12 Jahren (aktuelle Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) kann sich impfen lassen - Infos zum Impfen in SH. Booster: Aus Sorge vor der Omikron-Variante rät die Ständige Impfkommission zum Boostern bereits nach drei Monaten für alle ab 12 Jahren. (aktualisiert 17.01.)

5- bis 11jährige: Impfempfehlung der Stiko bei Vorerkrankung oder Kontakten mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf.  Unter impfen-sh.de findet man offene Impfaktionen, ebenso impfen die Hausärzte. Kinder haben ein deutlich geringeres Risiko für einen schweren Covid 19-Verlauf als Erwachsene, können  aber auch Long Covid bekommen.

QR-Code bereitstellen

Damit Teilnehmende möglichst frühzeitig und zuverlässig über mögliche Gefahren einer Ansteckung durch andere informiert werden können, ist die Bereitstellung eines QR-Codes für die Registrierung mit der Corona-Warn-App des Robert-Koch-Instituts für alle Veranstaltungen außer in der Jugendarbeit verpflichtend. Für die Jugendarbeit wird sie nur empfohlen. (aktualisiert 22.12.)

Codes können mittels der App (Anleitung) oder online (Anleitung auf der Corona-Warn-App-Seite) erstellt werden. Luca-Codes können von der Corona-Warn-App auch gescannt werden. Die Teilnehmer*innen müssen den Code nicht nutzen, die Nutzung wird aber von der Landesverordnung empfohlen.

Hygienekonzept

Man braucht für jede Veranstaltung draußen und drinnen ein Hygienekonzept. Es muss  vorgezeigt werden, wenn das Gesundheitsamt es verlangt. Es wird empfohlen das Abstandsgebot von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Im Innenbereich gilt Maskenpflicht, außen bei Sitzveranstaltungen ab 100 Personen. (aktualisiert 12.01.)

 Folgendes muss es enthalten (§4 der Landesverordnung):

  1. die Regelung von Besucher*innenströmen
  2. die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, die häufig von Besucher*innen berührt werden
  3. die regelmäßige Reinigung der Sanitäranlagen
  4. die regelmäßige Lüftung von Innenräumen, möglichst mittels Zufuhr von Frischluft.

Enge Begegnungen von Anwesenden werden reduziert. Die Regeln zur Husten- und Niesetikette müssen eingehalten und Möglichkeiten zum Waschen oder Desinfizieren der Hände gegeben werden. (§3 der Landesverordnung) An allen Eingängen ist durch deutlich sichtbare Aushänge in verständlicher Form hinzuweisen:

  1. auf die Hygienestandards (s.o.)
  2. darauf, dass Zuwiderhandlungen zum Verweis aus der Einrichtung oder Veranstaltung führen können
  3. auf sich aus der Verordnung für die Einrichtung ergebende Zugangsbeschränkungen
  4.  auf Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. (aktualisiert 12.01.)

"Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Hände­hygiene vorhanden sind. Für andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen und für Sammel­umkleiden ist ein Hygienekonzept [...] zu erstellen."

Drinnen Singen nur mit Maske,  drinnen gemeinsames Spielen von Blasinstrumenten verboten, Tanzveranstaltungen (s.o.) verboten. (aktualisiert 12.01.)

Busfahrten bzw. Fahrten in privaten Fahrzeugen finden unter den gleichen Regelungen statt wie Veranstaltungen. Für Fahrten durch SH ohne Ausstieg gelten die Regelungen der Verordnung  nicht. Im ÖPNV gilt generell Maskenpflicht (auch an Haltestellen) und 3G.

Mit Übernachtung: "Im Rahmen des Hygienekonzeptes sind die Unterkunft, die geplanten Aktivitäten und der Umgang mit während des mehrtägigen Angebots positiv getesteten Teilnehmern und Teilnehmerinnen gesondert zu berücksichtigen."

Positiver Test/: Die betroffene Person muss in Isolation und das Gesundheitsamt muss informiert werden, bei Minderjährigen natürlich auch die Eltern. Quarantäne bedeutet ein Raum alleine für die Person, genauso auch Dusche etc. Evtl. weitere Ausnahmen (wenn das Kind z.B. von den Eltern abgeholt werden soll) sind mit dem Gesundheitsamt abzustimmen.

Bei einem positiven Selbsttest gibt es die Möglichkeit, einen PCR-Test zu machen (bei einem Arzt gemacht werden, Teststationen bieten das in der Regel nicht an), wenn der negativ ist, endet die Quarantäne sofort (da die Probe aber an ein Labor geschickt werden muss, dauert es bis zum Ergebnis meist einen halben Tag). Im Übrigen ist das weitere Vorgehen mit dem Gesundheitsamt zu besprechen. Die Regelung gilt für alle, egal ob In- oder Ausländer*innen. Bis auf die Fahrt zum Arzt, um die Probe abzugeben, darf die positiv getestete Person den Isolationsraum nicht verlassen.

Quarantäne/Isolation (Aktualisiert 17.01.)

Verpflichtung zu Quarantäne für Kontaktpersonen/Isolation von Infizierten gilt auch ohne Anordnung eines Gesundheitsamtes.

Wer muss in Quarantäne/Isolation? (aktualisiert 17.01.)

Infizierte und ihre direkten Kontaktpersonen. Nicht in Quarantäne müssen Kontaktpersonen, wenn keine Symptome auftreten, die

  • Geimpfte mit einer Durchbruchsinfektion oder Genesene, die eine Impfung im Anschluss an die Erkrankung erhalten haben
  • frisch Geboosterte (ab Impfung)
  • frisch doppelt Geimpfte (ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung bis zum 90. Tag nach der Impfung)
  • frisch Genesene (ab dem 28. Tag bis zum 90. Tag ab dem Datum der Abnahme des positiven Tests)

Kontaktpersonen sollen sich selbst beobachten; sollten innerhalb dieser 14 Tagen Symptome auftreten, die mit einer COVID-19-Erkranklung vereinbar sind, ist sofort eine Selbst-Isolierung durchzuführen.

Wie lange? (aktualisiert 17.01.)

  • mit Test (Antigentest von der Teststation oder PCR-Test): Schüler*innen 5 Tage als Kontaktperson/ Ü18 und Infizierte U18: 7 Tage
  • ohne Test: für alle 10 Tage.

Für Kontaktpersonen ist der erste volle Tag der Quarantäne der Tag nach dem letzten Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall.

Schaubild des Landes zur Verdeutlichung: Verhaltensdiagramm für Kontaktpersonen/Infizierte. 

FAQ Quarantäne/Isolation (u.a. Verhaltensregeln)
Info des Landes zur Quarantäneregelung in derJugendhilfe
Erlass zur Absonderung

Förderprogramme und INfos zu Corona-bedingten Kosten

Die DKJS hat das Programm "Aufleben"  veröffentlicht, u.a. 150€/Tag/TN Förderung bei Übernachtungsmaßnahmen ("Kompakt Camp"). Seit 1.11. gibt es auch eine Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen.

Richtlinie "Aufholen nach Corona" des Landes, bis 40€/Tag/TN plus 305€ für Betreuer*innen. Nachfragen sowie Antragstellung (Antragsformular und Maßnahmeblatt) per Post an: 

  • Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein
  • Referat Jugendpolitik, Jugendarbeit und -förderung, Kinder- und Jugendschutz
  •  Adolf-Westphal-Str. 4
  • 24143 Kiel

Fördermöglichkeiten bei der Deutschen Stiftung für Engagement 

Sachstand Stornokosten Jugendunterkünfte: hier (Stand 04.05.20). Inzwischen haben viele Jugendunterkünfte ihre Stornofristen stark verkürzt.

Geschlossene Einrichtungen können sich von den GEMA-Gebühren befreien lassen

Informationen der Bernhard Assekuranz zu Versicherungsbedingungen mit Bezug zu Corona

HYGIENEPFLICHTEN FÜR ANGEBOTE DER JUGENDARBEIT

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ein Merkblatt für Bildungseinrichtungen herausgegeben und darüber hinaus Materialien wie Infografiken, Hinweise zum richtigen Händewaschen und Niesen usw. im Angebot:

https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Bildungseinrichtungen-Coronavirus.pdf

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html#c11974

Covid-19 gehört zu den Erkrankungen, die nach dem Infektionsschutzgesetz (in der Regel vom Arzt) dem Gesundheitsamt gemeldet werden müssen. Hinweise zum Vorgehen bei Infektionserkrankungen (z.B. bei Ferienfreizeiten) z.B. hier:

https://www.kjr-stormarn.de/assets/KJR-Webseite/Angebote/Fuer-die-Jugendarbeit/Wissensboerse/Infektionsgesetz/Infektionsschutz-in-der-Jugendarbeit.pdf

Corona und Vereinsrecht

Die wichtigsten vereinsrechtlichen Fragestellungen sind hier gesammelt (Stand 14.05.21). Die vereinsrechtlichen Sonderregelungen durch das „Corona-Gesetz“ wurden bis 31.08.22 verlängert, dabei wurden einige Klarstellungen vorgenommen, z.B. dass die Regelungen für virtuelle Mitgliederversammlungen auch für weitere Organe/Gremien gelten und dass Mitgliederversammlungen nicht stattfinden müssen, wenn es "unzumutbar" ist (z.B. aufgrund der Altersstruktur oder wegen der Kosten - trifft auf Jugendverbände eher nicht zu). (aktualisiert 11.10.21)

Mitgliederversammlungen unter 2G-Bedingungen (ergänzt 4.1.)

Die Landesverordnungen schreibt für Volljährige bei Veranstaltungen eine 2G-Regelung vor. Derzeit ist rechtlich nicht klar, ob Mitgliederrechte dadurch in einem zu hohen Maße beschnitten werden (weil Ungeimpfte ausgeschlossen werden/sich nicht freitesten können) und Beschlüsse von Mitgliederversammlungen, die unter der 2G (plus)-Regel stattfinden, möglicherweise anfechtbar wären. Für Mitgliederversammlungen gäbe es also aktuell folgende rechtssichere Möglichkeiten:

  • Veranstaltung mit 2G(plus) im Innenbereich: max. 50 Personen oder Sitzveranstaltung bis 1.000 Personen (dann mit Maske), wenn alle Mitglieder geimpft/genesen oder minderjährig sind. Dies dürfte in der Praxis kaum realisierbar sein.
  • Veranstaltung draußen: mit max. 100 Personen oder als Sitzveranstaltung mit Maske bis 1.000 Personen
  • virtuelle/hybride Versammlung
  • Umlaufbeschluss
  • verschieben, wenn die Satzung es nicht ausschließt (bei einer Versammlung pro Kalenderjahr unproblematisch, bei Regelung wie "Versammlung muss im 1. Quartal stattfinden" problematisch).

Empfohlen wird, Versammlungen virtuell/hybrid abzuhalten oder zu verschieben. Bei nicht erfolgter Neuwahl bleiben die Vorstände aktuell bis 31.08.2022 im Amt (Gültigkeit Corona-Gesetz, s.o.). (ergänzt 4.1.)

Bei virtuellen/hybriden Formaten: Auch nach erfolgter Einladung ist eine Ortsänderung möglich (z.B. auf online), wenn sich sonst nichts geändert hat. (ergänzt 24.11.) Bei weitergehenden Fragen zu Mitgliederversammlungen etc. sprecht die Geschäftsstelle des LJR an, die Unterlagen gesammelt hat und berät (Kurzüberblick virtuelle Mitgliederversammlung). 

JUGENDVERBÄNDE/-RINGE und andere Träger MIT ANGESTELLTEN

Alle Arbeitgeber*innen benötigen ein Hygienekonzept nach der Arbeitsschutzverordnung. Bei Bedarf berät der Landesjugendring seine Mitglieder dazu. Die Corona-ArbSchV gilt bis 19. März 22. (aktualisiert 4.1.)

Die Anzahl der Kind-krank-Tage ist für die Betreuung von Kindern auf 30 Tage pro Kind und Elternteil gestiegen (Alleinerziehende 60 Tage).

Infos zu Verdienstausfall bei Quarantäne