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Regelungen für die Jugendarbeit

Stand: 12.10.21

Landesverordnung ab 20.09. 

Die nächste Landesverordnung erscheint am 13.10. und gilt vom 17.10. bis 14.11. Die bestehenden Regelungen werden verlängert. (ergänzt 12.10.21)

Corona-Schaubild Jugendarbeit 20.09.21

Landesverordnung 20.09.-17.10.21. Neue Regelungen vom 20.09. bis 17.10. für Jugendarbeit/Veranstaltungen  zusammengefasst (Ampelstufe "gelb"):

  • Voraussetzung: drinnen "3 G" (s.u., Regelungen zur Testpflicht gelten weiterhin) und Hygienekonzept (u.a. Lüftung), draußen nur Hygienekonzept. Dach + 1 Wand gilt als Außenbereich, Zelte sonst wie Innenbereich (wg. der Luftzirkulation)
  • Keine Maskenpflicht bei 3 G; Maske wird empfohlen, wenn Abstand nicht einhaltbar. Maskenpflicht bleibt in der Schule bis mindestens nach den Herbstferien, ebenso im ÖPNV, beim Einkauf etc., wo keine Nachweise geprüft werden.
  • Kein Abstandsgebot, nur noch Empfehlung, wo ein angemessener Abstand nicht eingehalten werden kann
  • Keine Kontaktdatenerhebung bei Veranstaltungen (auch nicht in Beherbergungsbetrieben, aktualisiert 20.09.)
  • Übernachtung: In Beherbergungsbetrieben Nachweis "3G" nur bei Anreise, Test vor Reiseantritt (max. 48 Stunden alt, bzw. es reicht die Schulbescheinigung, in den Herbstferien Schulbescheinigung + max. 72 Stunden alter Test, Testmöglichkeiten s.u.)
  • mehrtägige Veranstaltungen ohne Übernachtung: Alternativ zur täglichen Testung/Schulbescheinigung ist Maskenpflicht möglich (ergänzt 10.09.)
  • private Zusammenkünfte: unbegrenzt viele vollständig Geimpfte/Genesene. Nicht-Immunsierte: drinnen Obergrenze von 25 Personen über 14 Jahren.

FAQ des Landes zu Veranstaltungen

Fachinfo des Landesjugendamtes

Ampelsystem

  • grün: keine Beschränkungen
  • gelb: keine Beschränkungen unter der Voraussetzung "3 G"
  • rot: keine Beschränkungen bei "2 G", aber bei "3 G" (innen Abstandsgebot bzw. Maskenpflicht, Kontaktdatenerhebung)

Sollte die rote Stufe kommen, sollen die bisher bekannten Regelungen wieder gelten (Abstand, Maske, Kontaktdatenerhebung), optional kann stattdessen das "2 G"-Modell greifen - das bedeutet, nur Geimpfte und Genesene können teilnehmen, "Getestet" wird dann nicht anerkannt. Die Stufe wird nach Analyse der Gesamtlage von der Landesregierung festgelegt. Die Verordnung wird weiterhin alle vier Wochen erneuert.

3G: Geimpft, getestet genesen

Angebote in Innenräumen  grundsätzlich nur mit max. 24 Std. altem Test oder Schulbescheinigung oder Nachweis über Impfung/Genesung, Einzelheiten und Besonderheiten zu den Herbstferien s.u. Für die Altersgruppen gibt es folgende Nachweismöglichkeiten: (ergänzt 15.09.)

  • bis 7. Geburtstag: keine Zugangsbeschränkung
  • 7-11 Jahre: Schulbescheinigung oder max. 24 Stunden alter Test
  • 12-17 Jahre: Impfung, Schulbescheinigung oder max. 24 Stunden alter Test
  • ab 18 Jahre: Impfung oder max. 24 Stunden alter Test (ggf. von der Schule).

Ab 16 Jahren muss zusätzlich die Identität der Person anhand Personalausweis oder Reisepass geprüft werden, wenn die Person nicht bekannt ist. Schulbescheinigung sowie Impf-/Genesenennachweis müssen nur einmal vorgelegt werden, es empfielt sich bei regelmäßigen Gruppenangeboten also eine entsprechende  Dokumentation (datenschutzkonform, also z.B. Zugänglichkeit nur für diejenigen, die die Nachweise prüfen, Sichtkontrolle und "Häkchen" bzw. Datum bei Genesenen in der Liste eintragen). (ergänzt 24.09.)

Digitale Erfassung von Impf-, Test- und Genesenenstatus: Eine Alternative zur Liste ist gerade bei großen Veranstaltungen, bei denen die Kontrolle länger dauert, die datenschutzkonforme CovPassCheck-App des Robert-Koch-Institutes (RKI). (ergänzt 24.09.)

Getestet

Bürgertests sind seit 11.10. generell kostenpflichtig. Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren können noch bis 31. Dezember mindestens einen kostenlosen Test pro Woche machen. Generell weiter gratis testen lassen können sich alle unter 12 Jahren oder die erst in den letzten drei Monaten vor dem Test 12 Jahre alt geworden sind. Die Anzahl der Testzentren wird ab Oktober mit hoher Wahrscheinlichkeit abnehmen. (aktualisiert 12.10.)

Max. 24 Stunden alter Test (ergänzt 20.09.)

Der Veranstalter (= Jugendgruppenleiter*in etc.) prüft beim Ankommen der Teilnehmer*innen, dass ein Test max. 24 Stunden alt ist (wenn keine Schulbescheinigung da ist, s.u.).

Für Übernachtungen in einem Beherbergungsbetrieb (bezahltete Unterkunft, z.B. Jugendherberge, vermieteter Zeltplatz etc.) gilt, dass der Test vor Reiseantritt erfolgen muss und max. 48 Stunden alt sein darf (bzw. mit Schulbescheinigung in den Herbstferien 72 Stunden, s.u.). Beginnt eine Gruppe also ihre Ferien-/ggf. Wochenendaktion mehr als einen Tag (24 Stunden), aber weniger als 2 Tage (48 Stunden) vor der Ankunft in der Unterkunft, reicht ein Test zu Beginn der Maßnahme aus (z.B. bei Anreise aus einem anderen Bundesland oder bei einer Fahrt/Wanderung o.ä., wenn die erste Übernachtung nicht in einem Beherbergungsbetrieb stattfindet, sondern draußen, im eigenen Vereinsheim o.ä.). Dauert die Anreise länger als 48 Stunden, muss vor Ankunft im Beherbergungsbetrieb noch ein Test gemacht werden. Es ist dann sinnvoll, mit der Unterkunft Kontakt aufzunehmen, welche Testmöglichkeiten es ggf. in der Unterkunft oder in der Nähe gibt.

Schulbescheinigung

Minderjährige Schüler*innen können anhand einer Bescheinigung der Schule nachweisen, dass sie zweimal pro Woche getestet werden. Schulen stellen die Bescheinigung einmalig aus (gegebenenfalls gibt es eine Begrenzung des Zeitraums z.B. bei Berufsschulen), in der Jugendarbeit müssen sie also auch nur einmalig überprüft werden. Wenn Schulen Bescheinigungen nur für tagesaktuelle Testungen in der Schule ausfüllen, können sie nur für 24 Stunden verwendet werden und müssen in jeder Gruppenstunde etc. erneut überprüft werden. Der Regelfall sollte aber (bei Nicht-Berufsschüler*innen) die Ausstellung einer dauerhaften Bescheinigung sein, s. Schreiben des Bildungsministeriums an die Schulen, dazu soll es eine konkrete Anweisung an die Schulen geben. (ergänzt 25.08.)

Herbstferien keine Tests in Schulen stattfinden, gibt es eine Sonderregelung bis 17.10.21: Schulbescheinigung + max. 72 Stunden alter Test sind notwendig. Der Test erfolgt entweder durch eine Teststation oder durch Selbsttestauskunftsbescheinigung der Eltern, dazu wird das Formular des Bildungsministeriums empfohlen. Schüler*innen erhalten bei Bedarf vor den Ferien in der Schule Selbsttests, die sie dann unter Aufsicht der Eltern zuhause durchführen, die Eltern füllen die Selbsttestauskunftsbescheinidung aus. Zum Testnachweis bei Übernachtung im Beherberbungsbetrieb reicht Schulbescheinigung und max. 72 Stunden alter Test/Selbsttestauskunftsbescheinigung  der Eltern ebenfalls aus. (ergänzt 20.09.)

Dies gilt erst ab Montag, 4.10., bei Beginn einer Übernachtungsmaßnahme (Ferienfreizeit, Juleica-Kurs etc.) oder einer eintägigen Maßnahme am Wochenende 2./3.10. ist eine Schulbescheinigung als Testnachweis einmalig zu Beginn ausreichend.  (aktualisiert 20.09.)

Beobachteter Selbsttest

Alternativ zu einer Testbescheinigung für 24 Stunden alte Tests aus Testzentren ist möglich, in der Jugendarbeit einen beobachteten Selbsttest durchzuführen. (Rechtsgrundlage: Landesverordnung, Begründung zu § 5 Abs. 2, verweist auf § 2 Nummer 6 SchAusnahmV, darin § 7a: Test, der "vor Ort unter Aufsicht desjenigen stattfindet, der der jeweiligen Schutzmaßnahme unterworfen ist"). (ergänzt 25.08.) In der Verordnung wird der Selbsttest vor Ort nicht als Alternative zur dreitägigen Testung durch die Eltern genannt, diese Möglichkeit gibt es also anscheinend nicht. Der LJR hat dazu nachgefragt, aber bisher keine Antwort erhalten. (15.09.21, aktualisiert 12.10.21)

Möglichkeiten für die Erfüllung der Testpflicht in der Jugendarbeit zusammengefasst

Übernachtungs-/Tagesveranstaltungen bis einschließlich 2./3.10.:

  • Schulbescheinigung
  • max. 24 Stunden alter Test von der Teststation
  • beobachteter Selbsttest durch die Gruppenleitung vor Ort (reicht für Beherbergungsbetrieb nicht)

Herbstferien 4.-17.10.:

Eintägige Veranstaltungen und Übernachtungsmaßnahmen: einmaliger Testnachweis zu Beginn durch eine der folgenden Möglichkeiten:

  • max. 24 Stunden alter Test von der Teststation
  • beobachteter Selbsttest durch die Gruppenleitung vor Ort (reicht für Beherbergungsbetrieb nicht)
  • Schulbescheinigung +  max. 72 Stunden alter Test durch eine der folgenden Möglichkeiten
    • Test von der Teststation
    • Selbstauskunft der Eltern.

mehrtägiges Angebot ohne Übernachtung mit demselben Teilnehmer*innenkreis: s.o. (täglicher Test oder Schulbescheinigung+Selbstauskunft der Eltern),  alternativ: kein Test, aber Maskenpflicht für alle Teilnehmer*innen.

Geimpft/Genesen

Wer Symptome (insbesondere Atemnot, Husten, Fieber Schnupfen, Verlust des Geruchs- oder Geschmacksinns) hat, muss einen negativen Test vorlegen, um an einer Veranstaltung teilnehmen zu können, auch wenn er*sie geimpft/genesen ist.

Jede*r ab 12 Jahren (aktuelle Empfehlung der Ständigen Impfkommission) kann sich impfen lassen - Infos zum Impfen in SH (aktualisiert 25.08.) 

Wer gilt als geimpft und wie sieht der Nachweis aus?

Personen, die über einen vollständigen Impfschutz verfügen (seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung sind mindestens 14 Tage vergangen) zeigen vor:

  • Impfbescheinigung (Ausdruck)
  • "gelbes Heft"
  • digital in der CovPass- oder Corona-Warn-App

Eine Kopie mitzuführen reicht laut telefonischer Auskunft des Bürgertelefons des Landes zu Corona aus (Stand Sommerferien).

Wer gilt als genesen und wie sieht der Nachweis aus?

Personen, die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind und einmalig eine Impfstoffdosis erhalten haben:

  • Nachweis s.o., aber nur 1 Impfung.

Personen, bei denen mittels eines PCR-Tests eine SARS-CoV-2-Infektion nachgewiesen wurde, die mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt:

  • positiver PCR-Tests mit Datum und Vorlage eines negativen Tests nach Entisolierung.

Hygienekonzept (aktualisiert 15.09.)

Man braucht für jede Veranstaltung draußen und drinnen ein Hygienekonzept. Es muss  vorgezeigt werden, wenn das Gesundheitsamt es verlangt. Folgendes muss es enthalten (§4):

  1. die Regelung von Besucher*innenströmen
  2. die regelmäßige Reinigung von Oberflächen, die häufig von Besucher*innen berührt werden
  3. die regelmäßige Reinigung der Sanitäranlagen
  4. die regelmäßige Lüftung von Innenräumen, möglichst mittels Zufuhr von Frischluft.

Enge Begegnungen von Anwesenden werden reduziert. Die Regeln zur Husten- und Niesetikette müssen eingehalten und Möglichkeiten zum Waschen oder Desinfizieren der Hände gegeben werden. (§3) An allen Eingängen ist durch deutlich sichtbare Aushänge in verständlicher Form hinzuweisen:

  1. auf die Hygienestandards (s.o.)
  2. darauf, dass Zuwiderhandlungen zum Verweis aus der Einrichtung oder Veranstaltung führen können
  3. auf sich aus dieser Verordnung für die Einrichtung ergebende Zugangsbeschränkungen.

"Bei der Bereitstellung von Toiletten ist zu gewährleisten, dass enge Begegnungen vermieden werden und leicht erreichbare Möglichkeiten zur Durchführung der Hände­hygiene vorhanden sind. Für andere sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen und für Sammel­umkleiden ist ein Hygienekonzept [...] zu erstellen."

Singen: "Wenn Tätigkeiten mit einem erhöhten Ausstoß von Tröpfchen erfolgen, wie z.B. Gesang [...], sind besondere Anforderungen an die Lüftung im Hygienekonzept zu berücksichtigen." (s. Erläuterungen im Anhang der LVO zu §4)

Busfahrten bzw. Fahrten in privaten Fahrzeugen finden unter den gleichen Regelungen statt wie Veranstaltungen (also 3G). Für Fahrten durch SH ohne Ausstieg gelten die Regelungen der Verordnung  nicht. Im ÖPNV gilt weiterhin Maskenpflicht.

Mit Übernachtung: "Im Rahmen des Hygienekonzeptes sind die Unterkunft, die geplanten Aktivitäten und der Umgang mit während des mehrtägigen Angebots positiv getesteten Teilnehmern und Teilnehmerinnen gesondert zu berücksichtigen."

Positiver Test/Quarantänefall (ergänzt 16.06.): Die betroffene Person muss in Quarantäne und das Gesundheitsamt muss informiert werden, bei Minderjährigen natürlich auch die Eltern. Quarantäne bedeutet ein Raum alleine für die Person, genauso auch Dusche etc. Evtl. weitere Ausnahmen (wenn das Kind z.B. von den Eltern abgeholt werden soll) sind mit dem Gesundheitsamt abzustimmen.

Bei einem positiven Selbsttest gibt es die Möglichkeit, einen PCR-Test zu machen (bei einem Arzt gemacht werden, Teststationen bieten das in der Regel nicht an), wenn der negativ ist, endet die Quarantäne sofort (da die Probe aber an ein Labor geschickt werden muss, dauert es bis zum Ergebnis meist einen halben Tag). Im Übrigen ist das weitere Vorgehen mit dem Gesundheitsamt zu besprechen. Die Regelung gilt für alle, egal ob In- oder Ausländer*innen. Bis auf die Fahrt zum Arzt, um die Probe abzugeben, darf die positiv getestete Person den Quarantäneraum nicht verlassen.

Bundesländerübergreifende Aktivitäten

Es gilt immer die Landesverordnung aus dem Bundesland, in dem man sich aufhält. In der Regel gibt es auf den jeweiligen Internetseiten der Landesjugendringe aktuelle Informationen.

Förderprogramme und INfos zu Corona-bedingten Kosten

Die DKJS hat das Programm "Aufleben"  veröffentlicht, u.a. 150€/Tag/TN Förderung bei Übernachtungsmaßnahmen ("Kompakt Camp").

Richtlinie "Aufholen nach Corona" des Landes, bis 40€/Tag/TN plus 305€ für Betreuer*innen. Nachfragen sowie Antragstellung (Antragsformular und Maßnahmeblatt) per Post an: (aktualisiert 13.09.)

  • Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein
  • Referat Jugendpolitik, Jugendarbeit und -förderung, Kinder- und Jugendschutz
  •  Adolf-Westphal-Str. 4
  • 24143 Kiel

Richtlinie zur Digitalisierung der sozialen Infrastruktur (Antragsformular und Verwendungsnachweis), Antragstellung bis 15.10. (ergänzt 30.08.)

Fördermöglichkeiten bei der Deutschen Stiftung für Engagement (ergänzt 15.09.)

Sachstand Stornokosten Jugendunterkünfte: hier (Stand 04.05.20). Inzwischen haben viele Jugendunterkünfte ihre Stornofristen stark verkürzt.

Geschlossene Einrichtungen können sich von den GEMA-Gebühren befreien lassen

Informationen der Bernhard Assekuranz zu Versicherungsbedingungen mit Bezug zu Corona

HYGIENEPFLICHTEN FÜR ANGEBOTE DER JUGENDARBEIT

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ein Merkblatt für Bildungseinrichtungen herausgegeben und darüber hinaus Materialien wie Infografiken, Hinweise zum richtigen Händewaschen und Niesen usw. im Angebot:

https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Bildungseinrichtungen-Coronavirus.pdf

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html#c11974

Covid-19 gehört zu den Erkrankungen, die nach dem Infektionsschutzgesetz (in der Regel vom Arzt) dem Gesundheitsamt gemeldet werden müssen. Hinweise zum Vorgehen bei Infektionserkrankungen (z.B. bei Ferienfreizeiten) z.B. hier:

https://www.kjr-stormarn.de/assets/KJR-Webseite/Angebote/Fuer-die-Jugendarbeit/Wissensboerse/Infektionsgesetz/Infektionsschutz-in-der-Jugendarbeit.pdf

JUGENDVERBÄNDE/-RINGE und andere Träger MIT ANGESTELLTEN

Alle Abeitgeber*innen benötigen ein Hygienekonzept nach der Arbeitsschutzverordnung. Bei Bedarf berät der Landesjugendring seine Mitglieder dazu.

Arbeitgeber*innen müssen ihren Angestellten kostenfreie Corona-Tests anbieten, wenn sie nicht ausschließlich von zuhause arbeiten (ein Test pro Woche, bei erhöhtem Risiko zwei). Für die Angestellten ist der Test freiwillig. Die Corona-Arbeitsschutzverordnung wurde bis zum 30. Juni verlängert und  um eine entsprechende Verpflichtung ergänzt.  Ein erhöhtes Risiko, bei dem zwei Tests pro Woche angeboten werden müssen, gilt u.a. bei

  • Tätigkeiten mit Kontakt zu anderen Personen, die keine Maske tragen müssen
  • betriebsbedingt häufig wechselndem Kontakt mit anderen Personen.

In der Offenen Jugendarbeit ist also z.B. in der Regel von zwei Tests pro Woche auszugehen.

Informationen für Verbände mit hauptamtlichen Mitarbeiter*innen zum Thema Arbeitsrecht

Die Anzahl der Kind-krank-Tage ist für die Betreuung von Kindern während Kita-/Schulschließungen und aufgehobener Präsenzpflicht  auf 30 Tage pro Kind und Elternteil gestiegen. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch demnach von 40 auf 60 Tage

Infos zu Verdienstausfall bei Quarantäne (aktualisiert 21.01.)