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Wahlaufruf des Landesjugendrings
Pressemitteilung vom 25. Sep 2009, timLandesjugendring ruft Jungwählerinnen und Jungwähler auf, am 27. September zu den Wahlen zu gehen
Kiel. Der Landesjugendring ruft die Jungwählerinnen und Jungwähler auf, am 27. September bei der Bundestags- und bei der Landtagswahl ihr Wahlrecht zu nutzen. Der Aufruf richtet sich insbesondere an die etwa 131.300 Erstwählerinnen und Erstwähler. „Geht wählen und macht klar, dass ihr die politische Zukunft in Bund und Land mitgestalten wollt,“ fordert Thies Grothe, Vorsitzender des Landesjugendrings die jungen WählerInnen auf, den Wahltermin nicht zu vergessen.
Der Landesjugendring und seine Mitgliedsverbände führen bis zum 27.09.2009 eine Rahmenaktion zur Bundestags- und zur Landtagswahl durch. In rund 20 Veranstaltungen wurden bisher über 2.000 junge Menschen in Jugendeinrichtungen und Schulen erreicht werden, um sich mit Fragen der Bundes- und der Landtagspolitik in Gesprächen und KandidatInnendiskussionen auseinander zu setzen. Zur Information, wann, wie und wo gewählt werden kann, verteilte der Landesjugendring Faltblätter zur Bundestagswahl und in Zusammenarbeit mit Landtagspräsident Martin Kayenburg zur Landtagswahl. Die Initiative des Landtagspräsidenten und des Landesjugendrings steht unter dem Motto: „So weiter?! Nix da! Am 27. September habt ihr die (Landtags) Wahl!“
In ihren Forderungen treten die Jugendverbände für einen Ausbau der Förderung des ehrenamtlichen Engagements, für eine zukunftsorientierte Bildungs- und Ausbildungspolitik, ein kostenfreies Erststudium und mehr Unterstützung für Kinder und Jugendliche aus finanziell benachteiligten Familien und die Absenkung des Wahlalters bei allen Wahlen auf 16 Jahre ein.
Um junge Menschen unter 18 Jahren für Politik zu interessieren, unterstützte der Landesjugendring die Aktion U 18-Wahl. Im Rahmen dieser Aktion hatten unter 18jährige die Möglichkeit, an einer eigenen Wahl teilzunehmen. Darüber hinaus fanden, veranstaltet von Initiativen, die U 18-Wahllokale angemeldet haben, zum Teil weitere Veranstaltungen mit PolitikerInnen statt. In Schleswig-Holstein wurden über 56 U 18-Wahllokale eingerichtet. Die Schwerpunkte dieser Aktivitäten lagen in den Kreisen Stormarn, Pinneberg und Kiel. An der U 18-Wahl nahmen 5.061 Jugendliche teil. Wahlsieger wurden, anders als im Bund, in Schleswig-Holstein DIE GRÜNEN mit 27,1 %, gefolgt von der CDU mit 19,7 % und der SPD mit 18,9 %. Die PIRATEN kamen auf 11,1 %, die FDP auf 10,3 % und DIE LINKE auf 7,6 %.
Als Entscheidungshilfe für die Landtagswahl haben der Landesjugendring und der Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Schleswig-Holstein, Wahlprüfsteine für junge WählerInnen und ihre Eltern entwickelt. Die Wahlprüfsteine und die Antworten der Parteien sind auf den Internetseiten des Landesjugendrings (www.ljrsh.de) und auf dem Jugendserver unter www.jugendserver-sh.de veröffentlicht.
Der Landesjugendring ist die Arbeitsgemeinschaft schleswig-holsteinischer Jugendverbände und Jugendringe. Er vertritt die Interessen von 25 Mitgliedsorganisationen und 15 Kreisjugendringen, denen zurzeit mehr als 500.000 Kinder und Jugendliche angehören. Zu den wesentlichen Aktivitäten der Jugendverbände gehören Jugendbildungs-, Freizeit- und Erholungsmaßnahmen. Hierfür stehen in Schleswig-Holstein rund 200 Einrichtungen mit insgesamt 25.000 Übernachtungsplätzen zur Verfügung. Die Arbeit der Jugendverbände in Schleswig-Holstein wird vor allem durch die mehr als 20.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getragen.
Redaktion
Jens Peter Jensen
Landesjugendring Schleswig-Holstein
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25.09.2009


